Kein Garten ohne Traubenhyazinthen

TraubenhyazintheFoto: Mushy/Adobe Stock

Manche Zwiebelblumen muss man einfach im Garten haben, Traubenhyazinthen gehören dazu. Warum? Sie sind pflegeleicht, frosthart und langlebig. Ihre Blüten sind wunderschön und bieten Insekten wie Wildbienen und Schmetterlingen über einen langen Zeitraum Pollen und Nektar. 

Und: Sie vermehren sich über Brutzwiebeln ganz von selbst und bilden mit den Jahren größere Blühflächen – die dann noch mehr Insekten mit früher Nahrung versorgen.

Mit ihrer überschaubaren Größe passen Traubenhyazinthen auch gut in kleine Gartenlücken. Sie bevorzugen sonnige Standorte, kommen aber auch im leichten Halbschatten gut zurecht. Entscheidend ist ein durchlässiger Boden.

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Der Blühzeitraum erstreckt sich je nach Art und Sorte von März bis Juni mit einem Schwerpunkt im April/Mai. Nach der Blüte vergilbt das Laub und die Zwiebel übersommert geschützt in der Erde. Sommerliche Hitze und Trockenheit sind also für Muscari kein Problem. Das Laub erscheint bei einigen Arten/Sorten schon im Herbst – die grünen Blattschöpfe überwintern. Neben den Wildarten gibt es eine große Auswahl attraktiver Sorten.

Die Hauptpflanzzeit für die kleinen Zwiebeln ist der Herbst, von September bis November. Doch auch im Frühjahr können Sie Muscari pflanzen, da viele Sorten von März bis Mai blühend in kleinen Töpfen angeboten werden. Die Auswahl ist zwar nicht so groß wie bei den losen Zwiebeln im Herbst – aber auch die kleinen Töpfchen können der Beginn einer großen Leidenschaft sein.

 


 

Armenische TraubenhyazintheFoto: svf74/Adobe Stock

Muscari armeniacum

Armenische Traubenhyazinthe


Stammt aus Südosteuropa und ist extrem wüchsig und robust. Ein weiterer Pluspunkt ist ihr Duft.

Blüte: kobaltblau mit weißem Rand, April bis Mai

Wuchs: 10–20 cm hoch, schmales Laub

Sorte: ‘Manon’ (hellblau und weiß)

 


 

Muscari aucheriFoto: Iva/Adobe Stock

Muscari aucheri


Ist im Iran beheimatet und bildet dekorative, zweifarbige Blütenstände.

Blüte: Blütenstände oben hellblau, unten mittelblau, April bis Mai

Wuchs: 15–20 cm hoch

Sorten: ‘Blue Magic’ (hellblau), ‘Mount Hood’, ‘Ocean Magic’ (beide hellblau und weiß), ‘White Magic’ (reinweiß)

 


 

Schopfige TraubenhyazintheFoto: willypd/ Adobe Stock

Muscari comosum

Schopfige Traubenhyazinthe


Kommt aus dem Mittelmeerraum und punktet mit ihrer extravaganten Blütenform. Ihre Zwiebeln sind essbar.

Blüte: mehrfarbige Blütenstände: oben hellviolette und schwarzviolette sterile Blüten, unten olivgrüne fertile Blüten, April bis Mai

Wuchs: 15–25 cm hoch, schmales Laub

Sorte: ‘Plumosum’ (hellviolett, große Blüten)

 


Weinbergs-TraubenhyazintheFoto: zwengson/Adobe Stock

Muscari neglectum

Weinbergs-Traubenhyazinthe


Kommt ursprünglich aus Zentral-Asien, hat sich aber auch in Europa verbreitet. Sehr frosthart, perfekt zum Verwildern.

Blüte: schwarzblau mit weißem Rand, duftend

Wuchs: 15–20 cm hoch

 

 


Breitblättrige TraubenhyazintheFoto: Alexandra/Adobe Stock

Muscari latifolium

Breitblättrige Traubenhyazinthe


Hat ihre Heimat in der Türkei und fällt durch ihre bis zu 2 cm breiten, tulpenähnlichen Blätter auf. Sehr dekorativ und extrem frosthart, auch für raue Lagen.

Blüte: zweifarbige Blütenstände, oben hellblau, unten schwarzblau, Mai bis Juni

Wuchs: 20–25 cm hoch, breites, graugrünes Laub

Sorte: ‘Grape Ice’ (oben weiß, unten violett)


Gabriele Rautgundis Richter
Verlag W. Wächter

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