Würze für den Winter
Angela Kohlschmitt/Adobe Stock
Im Sommer bietet uns der Kleingarten Küchenkräuter im Überfluss. Um diesen „Reichtum“ für den Herbst und Winter einzulagern, können Sie Ihre Kräuter trocknen oder einfrieren.
Gut zum Trocknen geeignet sind viele mediterrane Kräuter wie Bohnenkraut, Estragon, Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Ernten Sie die Kräuter an einem regenfreien Vormittag und binden Sie sie zu kleinen Sträußen zusammen. Diese hängen Sie an einem warmen, luftigen und schattigen Platz (Gartenhaus, Dachboden) kopfüber auf. Je nach Temperatur sind die Kräuter nach drei bis zehn Tagen vollständig getrocknet. Nun können Sie die trockenen Blätter mit der Hand abstreifen und in Blechdosen oder dunklen Schraubgläsern aufbewahren.
Einige Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und Dill verlieren beim Trocknen einen Großteil ihres Aromas. Hier ist Einfrieren die optimale Lagermethode. Nach der Ernte waschen Sie die frischen Kräuter, tupfen sie trocken und zerkleinern sie. In kleinen Portionen tiefgefroren lassen sich die intensiven Sommeraromen auch im Winter genießen.
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